Großeinsatz für Natur- und Gewässerschutz
Am 31. Juli 2026 kam es im Vorsfelder Allerdüker zu einem erheblichen Fischsterben. Nach ersten Schätzungen verendeten rund 300 Kilogramm Fischbestand. Betroffen waren unter anderem Hechte, Barsche, Brassen sowie verschiedene Weißfischarten.
Die Ursache war vermutlich der stark gesunkene Sauerstoffgehalt des Wassers, der durch die sommerliche Hitze und die anhaltend hohen Wassertemperaturen begünstigt wurde. Um das Gewässer zu retten und weiteren Schaden zu verhindern, waren zahlreiche Helferinnen und Helfer im Einsatz.
Besonders hervorzuheben ist die Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Ehmen, die kurzfristig Wasser aus dem Mittellandkanal in die Aller umpumpte und damit zur Verbesserung der Gewässersituation beitrug.
Ein großer Dank gilt außerdem den Mitgliedern des Anglervereins (AGV), die trotz hochsommerlicher Temperaturen und zahlreicher Pferdefliegen unermüdlich im Einsatz waren. Sie bargen die verendeten Fische und entfernten zudem große Mengen an Entenflott, um die Sauerstoffversorgung des Gewässers zu verbessern.
Ebenfalls bedanken wir uns bei Jamie Sittig aus Danndorf, der spontan mit Pumpen unterstützte und dadurch half, das Wasser zusätzlich mit Sauerstoff anzureichern.
Ein weiterer besonderer Dank gilt dem Wasserverband Vorsfelde, der kurzfristig einen leistungsstarken Lüfter sowie ein Stromaggregat zur Verfügung stellte. Durch diese schnelle und unkomplizierte Hilfe konnten umfangreiche Belüftungsmaßnahmen durchgeführt werden.
Das Ereignis zeigt einmal mehr, wie wichtig der Zusammenhalt von Ehrenamtlichen, Vereinen und öffentlichen Einrichtungen ist. Nur durch das schnelle und engagierte Handeln aller Beteiligten konnten größere Schäden am Gewässer verhindert und die Situation stabilisiert werden.
Der Vorstand bedankt sich bei allen Helferinnen und Helfern für ihren außergewöhnlichen Einsatz zum Schutz unseres Vereines und der Gewässer.


